zertifizierteR Hundeverhaltens-berater und Hundeerzieher
 

Bereits als Kind haben mich Hunde begeistert und ihr soziales Verhalten fasziniert. Den ersten Hund hatten wir damals bei meinen Eltern, als ich gerade mal 4 Jahre alt war. Eine Boxerhündin an der sich die ganze Familie erziehungstechnisch versucht hat, was leider schwer in die Hose gegangen ist. Danach hatten wir noch einen Rottweiler-Mix. 

Da ich vom Land komme, war es völlig normal und üblich, dass in jeder kleinen Ortschaft, auf Bauernhöfen und anderen Häusern, häufig Hunde frei herum liefen und wir diese als Kinder kannten. Wir wussten genau welchen Hund wir streicheln konnten, welchem wir uns besser nicht näherten, welche uns wenn wir mit dem Fahrrad lang fuhren verfolgten, welche Hündin vielleicht gerade Welpen hat usw.



 

Einige Jahre später hatte ich dann mit meiner jetzigen Frau unseren ersten "eigenen" Hund. Berry, ein Labrador-Staff Mix aus dem Tierheim. Dieser sollte angeblich nicht mehr vermittelt werden, weil er mal bei irgendwem Löcher in die Haut gemacht hat. Mit viel Training, noch bevor der Hund bei uns einziehen durfte und auch darüber hinaus haben wir es bis zur Begleithundeprüfung geschafft. Ein toller Hund war das mit dem wir sehr viel erlebt haben und um den wir noch heute trauern.

Danach kam Buddy ein Maremmen-Abruzzen Schäferhund Mix. Dieser ist unter besten Bedingungen geprägt und aufgewachsen. Er kannte mit seinen elf Wochen als er zu uns kam schon ganz viel. Vor allem alle möglichen Tiere, wie Enten Gänse, Hühner, Pferde, Schweine und auch Kinder findet er ganz toll.



 

Zwei Jahre später kam Lotta dazu eine Straßenhündin aus Bulgarien, die sich zu Anfang sehr ängstlich zeigte. die inzwischen eine tolle, sehr entspannte und friedliche Hündin geworden ist.

Als nächstes wollten wir uns der Herausforderung "Pflegestelle" widmen. Das ging gründlich schief. Schnell war klar dass wir "Pflegestellenversager" sein werden, haben die Hündin "Abigail" behalten und es brach das komplette Chaos aus, auch unser gut funktionierendes Team „Buddy & Lotta“ funktionierte plötzlich nicht mehr. Sie war extrem ängstlich vor Menschen, Autos, Fahrrädern, lauten Kindern, tackerte einem in die Hände wenn man sie anfassen wollte, drehte sich an der Leine nur im Kreis und bellte alles an was sich bewegte und ihr näher kam. An normales, entspanntes Spazieren gehen war nicht mehr zu denken. Über einige Umwege gelangten wir so an Katrin Scholz in Hessen und vereinbarten dort einen Trainingstag mit ihrer damaligen Mitarbeiterin Angelina Wiegand. Dieser Tag hat unsere Hundehaltung komplett verändert und zwei Tage später konnten wir erste deutliche Verbesserungen spüren.

Dem folgten zwei weitere Termine bei ihr. Dann ein einwöchiges Seminar "Urlaub mal anders" im April 2022 mit Hunden im bayrischen Wald bei Katrin selber, gefolgt von einer weiteren "Ferienwoche" im Juli. 

Danach war meine Faszination, auch an der Arbeit mit schwierigen, gefährlichen Hunden, entfacht und ich habe ein dreitägiges Praktikum, ohne die eigenen Hunde, bei ihr gebucht. Fast alle bei Katrin http://hundeforscherin.de lebenden Hunde sind von anderen Menschen aufgegebene, besonders schwere Fä(e)lle, welche durchaus versucht haben ihrem Gegenüber, egal ob Mensch oder Hund, die größtmögliche Verletzung zuzufügen. Während des Praktikums stellte sie mir dann die Frage: ".....wann unterschreibst Du denn Deinen Vertrag??" 

Na was für einen Vertrag?? Klar, den zur Ausbildung als Hundetrainer. "Marcel, Du kannst gut mit Hunden und passt auch super ins Team!" 

Da mich, wie anfangs bereits erwähnt, Hunde schon immer faszinierten und ich es als Kind sehr beeindruckend fand, wenn ich Leute traf, die sich wirklich mit Hunden auskannten, wie zum Beispiel ein Schäfer bei uns in der Gegend, dem ich stundenlang zuhören konnte, wenn er mir von der Ausbildung seiner Hunde erzählte und wie er mit diesen zusammen lebt, war die Entscheidung klar!

Im März 2023 habe ich meine Ausbildung begonnen und im Mai 2025 mit der Prüfung zum Hundeverhaltenstherapeut und Hundeerzieher bei der Tierärztekammer erfolgreich abgeschlossen.

Leitprinzipien für die Hundeverhaltenstherapie
 

Diese Werte bilden das Fundament meiner Arbeit und sichern nachhaltigen Therapieerfolg.

Individuelle Betreuung

Jedes Mensch-Hund-Team erhält eine passgenaue Therapie ohne Standardlösungen.

Ursachen verstehen

Statt Symptome zu bekämpfen konzentriere ich mich auf das Erkennen und Lösen der Ursachen.

Vertrauen schaffen

Präzise Kommunikation und für den Hund verständliche Prozesse bauen eine vertrauensvolle Beziehung auf.

Besuchen Sie mich für individuelle Beratung
 

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